Dieser Blog erzählt die Geschichte unseres Hausbaus. Es ist ein Town & Country Haus in Teltow. Ein Raumwunder 90 E 60. Viel Spaß beim Lesen. Über Reaktionen würde ich mich freuen und gefundene Rechtschreibfehler dürfen behalten werden.
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Dienstag, 10. Juli 2007
Montag, halb neun in Deutschland
Aus unserem Grundstück wird ja nun eine Baustelle. Also fuhr ich am Montag auf unsere Baustelle um dort der Einmessung beizuwohnen. Als ich Überpünktlich ankam, waren schon der Tiefbauer und der Vermesser am Werkeln. Natürlich hatte es pünktlich, wie der Wetterbericht es vorausgesagt hatte, angefangen zu Regnen.
Unser Bauleiter war Krankheitsbedingt verhindert. Er war auf einer anderen Baustelle auf einen Nagel getreten. So kam noch der „Seniorchef“ unserer Baufirma zu diesem Termin und wir Besprachen, wo welches Leerrohr verlegt wird und wo die 35 qm Erdreich hin sollen, die unserem Haus Platz machen müssen.
Wie bei anderen Häuslebauern auch, war nach gut 1 ½ Stunden alles vorbei. Eigentlich sollte es jetzt am Mittwoch mit der Bodenplatte losgehen. Wegen einer Havarie auf einer anderen Baustelle wird es nun erst am Donnerstag so Richtig was werden. Und erst dann können wir ja nun mit Sicherheit von einer Baustelle sprechen.
Donnerstag, 5. Juli 2007
Zwei Maurer spazieren über eine Wiese ...
... und finden einen Kasten Bier. Nun fragt der eine Maurer den anderen ganz erstaunt: Weist du wer hier baut?
Ja, wir! Ab Montag 8:30 Uhr geht’s los. Allerdings wissen wir nicht, ob das momentane Wetter nun gut oder schlecht zum Bauen ist. Für die Bodenplatte kann ja der Regen nicht so schlecht sein. Würde uns das Bewässern ersparen. Aber sonst? Herr Fiedler, unser Bauleiter wird es schon richten!
Die Kommentare von Anonym bei Lifestyle 120 geben uns auch noch zu denken. Und was ist mit Urlaub? Also wir nehmen unseren erst im Oktober und November. Und die Baufirmen hoffentlich erst im Dezember! Gut das wir nicht im Erdbebengebiet bauen, wie Kerstin.
Am Dienstag fuhren wir nach Werder, zur Gasfirma, um dort das Leerrohr für die Bodenplatte abzuholen. Auf dem Hinweg auch noch zur MWA um das Leerrohr für das Wasser abzuholen. Im Baumarkt haben wir dann auch noch Leerrohre für den Strom gekauft. Sollten die nicht zu gebrauchen sein, können wir diese ja wieder umtauschen.
Nachdem die Monate der Bauvorbereitung ins Land gezogen sind und wir diese auch heil Überstanden haben, sind wir jetzt aufgeregt wie kleine Kinder.
An dieser Stelle einen Herzlichen Dank für die (Glück) Wünsche von allen Seiten.
Ach, ja! Auf der Fahrt nach Werder haben wir uns natürlich mal wieder komplett verfahren. Trotz ADAC Routenplan und obwohl wir schon ein paar Mal vorher in Werder waren. Aber dann gab es Umleitungen und eine Autobahnauffahrt war gesperrt.
Ja, wir! Ab Montag 8:30 Uhr geht’s los. Allerdings wissen wir nicht, ob das momentane Wetter nun gut oder schlecht zum Bauen ist. Für die Bodenplatte kann ja der Regen nicht so schlecht sein. Würde uns das Bewässern ersparen. Aber sonst? Herr Fiedler, unser Bauleiter wird es schon richten!
Die Kommentare von Anonym bei Lifestyle 120 geben uns auch noch zu denken. Und was ist mit Urlaub? Also wir nehmen unseren erst im Oktober und November. Und die Baufirmen hoffentlich erst im Dezember! Gut das wir nicht im Erdbebengebiet bauen, wie Kerstin.
Am Dienstag fuhren wir nach Werder, zur Gasfirma, um dort das Leerrohr für die Bodenplatte abzuholen. Auf dem Hinweg auch noch zur MWA um das Leerrohr für das Wasser abzuholen. Im Baumarkt haben wir dann auch noch Leerrohre für den Strom gekauft. Sollten die nicht zu gebrauchen sein, können wir diese ja wieder umtauschen.
Nachdem die Monate der Bauvorbereitung ins Land gezogen sind und wir diese auch heil Überstanden haben, sind wir jetzt aufgeregt wie kleine Kinder.
An dieser Stelle einen Herzlichen Dank für die (Glück) Wünsche von allen Seiten.
Ach, ja! Auf der Fahrt nach Werder haben wir uns natürlich mal wieder komplett verfahren. Trotz ADAC Routenplan und obwohl wir schon ein paar Mal vorher in Werder waren. Aber dann gab es Umleitungen und eine Autobahnauffahrt war gesperrt.
Samstag, 30. Juni 2007
Dienstag, 26. Juni 2007
Schöner Bauen I
Wir befinden uns nun zwischen der Planungs- und Bauphase und können noch ein paar Tage unser Baufreies Grundstück genießen. Einen Moment verschnaufen und noch einmal ganz Besonders bei Frau Protz von der Bauvorbreitung bei T&C bedanken. Sie hat auch noch den 5. Nachtrag zum Bauwerkvertrag locker und freundlich bearbeitet, viele Emails beantwortet und Telefonate geführt. Hoffentlich waren wir nicht ihre anstrengensten Klienten.
Auch dem Ingenieurbüro Markus Wiese sind wir wegen der vielen Änderungen zu Dank verpflichtet. Noch am 21.6. haben sie uns die fast zu spät eingeplanten Rollläden in die Pläne gezeichnet. Jetzt geht wohl nichts mehr? Na, man weiß es nicht?!
Unsere Bank hat uns gestern mitgeteilt, dass die Abtretungserklärung heute oder morgen rausgeht. Nun steht dem Baubeginn eigentlich nichts mehr im Wege. Wir haben noch neue Akkus für unseren Fotoapparat gekauft und uns noch eine Externe Festplatte gegönnt.
Nachtrag 28.06.07: Der voraussichtliche Einmesstermin ist der 9.7.07, sofern niemand der beteiligten an Vogelgrippe erkrankt!
Auch dem Ingenieurbüro Markus Wiese sind wir wegen der vielen Änderungen zu Dank verpflichtet. Noch am 21.6. haben sie uns die fast zu spät eingeplanten Rollläden in die Pläne gezeichnet. Jetzt geht wohl nichts mehr? Na, man weiß es nicht?!
Unsere Bank hat uns gestern mitgeteilt, dass die Abtretungserklärung heute oder morgen rausgeht. Nun steht dem Baubeginn eigentlich nichts mehr im Wege. Wir haben noch neue Akkus für unseren Fotoapparat gekauft und uns noch eine Externe Festplatte gegönnt.
Nachtrag 28.06.07: Der voraussichtliche Einmesstermin ist der 9.7.07, sofern niemand der beteiligten an Vogelgrippe erkrankt!
Dienstag, 19. Juni 2007
Aufregung und Rattenschwanz



Und im Internet können wir nun sehen, was für einen Rattenschwanz das Bauen nach sich zieht.
Freitag, 15. Juni 2007
Bau-Witz Nr.146 "Wir Beraten Sie in Grund und Boden"



Heute viel mir kein besserer Titel ein. Soll auch nicht böse gemeint sein. Bei unserem täglichen Gang ins Internet haben wir am 13.6. gesehen, dass sich mal wieder etwas getan hat.
Damit das Warten auf die Baugenehmigung nicht Langweilig wird stelle ich heute mal zwei Bilder von Bauen-Online ins Netz. Außerdem zwei Grundrisse unseres Hauses, welches uns bei näherer Betrachtung immer kleiner vorkommt. Allerdings sind diese Grundrisse in der Zwischenzeit schon wieder etwas verändert worden.
Ein schönes Wochenende allen Bauherrinnen und Bauherren und allen Interessierten.
Nachtrag: Soeben hat sich etwas Entscheidendes getan. Die Unterlagen vom Bauamt Teltow sind bei der Baubehörde eingegangen. Freude, Jubel!!!!

Samstag, 9. Juni 2007
Die Lärche in Nachbars Garten
Wie schon geschrieben möchten wir gerne eine Photovoltaik-Anlage auf unserem Haus installieren. Von Anfang an war aber klar, die Lärche in Nachbars Garten stört. Sie stand etwa einen Meter hinter der Grundstücksgrenze, hatte einen Umfang von 1,62 M und war etwa zwölf Meter hoch. Nicht das die Lärche jedes Jahr ohnehin einen Haufen Dreck hinterlassen würde, die Lärche hätte uns die Sonne geklaut, weil sie genau in Südrichtung stand und unser Dach zu 2/3 verschattet hätte.
Eine Lärche kann 600 Jahre alt werden. Abgesehen von der Verschattung, 600 Jahre lang Dreck! Das wollten wir uns nicht zumuten.
Nachdem wir uns mit unseren Nachbarn geeinigt hatten, die Lärche auf unsere Kosten zu entfernen und wir vom freundlichen Grünflächenamt in Teltow die Genehmigung nebst Ausnahmegenehmigung für das Fällen während der Schonzeit, innerhalb von nur zwei Tagen erhielten, konnten wir uns ans Werk machen.
Am Donnerstag war es soweit. Nachdem uns morgens um 8 Uhr die geplante Firma wegen Krankheit absagte sind wir erstmal im Sechseck gesprungen. Hatten wir uns doch extra für den großen Tag Frei genommen und wollten nun die Lärche am Boden sehen.
Also die Branchenbücher gewälzt und telefoniert, mehrere Angebote und Absagen erhalten.
Bis wir in den Potsdamer Gelben Seiten den Namen Bortlik aus Mahlow, ohne Riesen Werbeanzeige, lasen.
Diese nette und hilfsbereite Firma sagte sofort zu und gegen 13 Uhr begann die Baumfällaktion. Bei Brütender Hitze stieg der Chef auf den Baum und 3 Stunden später lag der ganze Dreck auf dem Boden. Wir und einige Nachbarn (wegen des Drecks) waren nun Glücklich die Lärche los zu seien. Na ja, fast! Denn nun mussten wir die Lärche noch entsorgen und vor allem schnellstens Nachbars Grundstück frei legen, denn die möchten einen Zaun aufstellen. Preiswert überließ uns baumfälllung-bortlik noch einen Hänger und eine Motorsäge, so dass wir mit dem Aufräumen gleich beginnen konnten.
Freitagabend waren wir Fix und Fertig. Alles ist wieder Sauber und heute tun uns nur noch die Knochen weh.
Nun müssen wir von Herbst bis Frühling zwei neue Laubbäume auf unserem Grundstück pflanzen. Zum Glück keine neue Lärche.
Und noch eine Gute Nachricht. T&C hat ohne Probleme den Schornstein auf die andere Seite des Hauses verfrachtet. Ging ganz unkompliziert. Nun haben wir die gesamte Südseite frei.
Leider tut sich bei Bauen-Online /Bauantrag im Moment gar nichts. Wir hoffen aber weiterhin, die Baugenehmigung Ende des Monats im Briefkasten zu haben.
Montag, 28. Mai 2007
Keine konkreten Anhaltspunkte auf das Vorhandensein von Kampfmitteln
Mal wieder Post. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Brandenburger Polizei hat per Luftbildbegutachtung festgestellt, dass wohl keine Bombe o.ä. unter unseren Rasen liegt. Dieser Bescheid kostet mal eben 200 €.
Auf dem uns zugeschickten Merkblatt des KMBD steht, dass die Gebühr zwischen 39,88 € und 259,22 € betragen kann. Stand (1.1.04) Weil wir uns über die 200 € doch ein wenig geärgert haben, sahen wir uns noch einmal die Internetseite des KMBD an. Dort kann man sich ein neues Merkblatt herunterladen. (Stand: 25.07.06)
Jetzt kann die Gebühr zwischen 50 € und 800 € liegen. Wir wundern uns gar nicht mehr und freuen uns, dass wir dem Innenministerium Brandenburg 200 € überweisen dürfen.
Der in Brandenburg vorgeschriebene Prüfstatiker hat auch schon seinen Bericht geschrieben.
Ansonsten sind wir fleißig am Rasenmähen und sind uns uns noch immer nicht im klaren, was wir eigentlich mit der Küche machen. Ikea (wir sind Fan´s) oder mal eine andere Firma?
Donnerstag, 17. Mai 2007
Baustrom, Bürgerservice und PV
Vor einigen Tagen haben wir einen Login für "Bauen-Online" der Homepage von Potsdam-Mittelmark erhalten. Darin können wir jetzt jederzeit den Stand unseres Bauantrages abrufen. Tolle Einrichtung und Service unseres Landkreises.
Wir durch ein Wunder wurde uns auch schon der Baustromkasten angeschlossen. Viel zu früh, wie ich meine. Eigentlich könnte es jetzt losgehen. Aber der Zähler fehlt ja auch noch.
Erst jetzt sind wir durch einen Bekannten auf die Idee gekommen uns eventuell eine Photovoltaik-Anlage auf das Dach setzen zu lassen. Durch den Kamin, die Ausstiegslucke und die schon geplante Warmwassersolaranlage bleibt aber auf der Südseite unseres Daches aber nicht mehr viel Platz. Aber vielleicht schaffen wir es ja, eine 4 KW PV Anlage zu installieren. Die hätte sich nach 10-12 Jahren amortisiert und kostet nur sehr wenig Eigenkapital. Auf jeden Fall werden wir das erforderliche Stromkabel vom HWR auf das Dach schon mal mit einplanen.
Dieses Kabel erspart spätere Kosten.
Interressante Website zu diesem Thema sharp
Wir durch ein Wunder wurde uns auch schon der Baustromkasten angeschlossen. Viel zu früh, wie ich meine. Eigentlich könnte es jetzt losgehen. Aber der Zähler fehlt ja auch noch.
Erst jetzt sind wir durch einen Bekannten auf die Idee gekommen uns eventuell eine Photovoltaik-Anlage auf das Dach setzen zu lassen. Durch den Kamin, die Ausstiegslucke und die schon geplante Warmwassersolaranlage bleibt aber auf der Südseite unseres Daches aber nicht mehr viel Platz. Aber vielleicht schaffen wir es ja, eine 4 KW PV Anlage zu installieren. Die hätte sich nach 10-12 Jahren amortisiert und kostet nur sehr wenig Eigenkapital. Auf jeden Fall werden wir das erforderliche Stromkabel vom HWR auf das Dach schon mal mit einplanen.
Dieses Kabel erspart spätere Kosten.
Interressante Website zu diesem Thema sharp
Donnerstag, 26. April 2007
Zwei volle Aktenordner und noch viel Zeit
Inzwischen haben sich zwei Aktenordner mit Unterlagen zum Haus und Grundstück gefüllt.
- Vermesser
- Grundstückspläne
- Gas
- Wasser
- Strom
- Telefon
- T&C
- Bank
u.v.a.m.
Nach etlichen telefonaten mit den vielen Versorgern ist es uns übrigens eines Tages zu viel geworden. Wir verstanden gar nicht mehr, wer wann welche Grube ausbuddeln möchte und was das alles kosten sollte.
Kurzentschlossen fuhren wir an einem Tag zu Eon, der EMB und zu den Wasserwerken um uns alles bis ins Detail persönlich erklären zu lassen. Dieser Tagesausflug brachte eine ganze Menge. Wir trafen u.a. sehr nette Mitarbeiter von Eon und den Teltower Wasserwerken. Diese nahmen sich viel Zeit. Leider hatte die EMB, in der Tür stehend, nur unseren Antrag angenommen und sonst nicht viel zu sagen.
Anfang April ist der Bauantrag verschickt worden und am letzten Samstag hatten wir die Eingangsbestätigung der Baubehörde.
Mit dabei eine Abschlagsrechnung und einen Antrag für den Kampfmittelseitungsdienst der Polizei. Dieser solle doch bitte das Grundstück auf eventuelle Bomben etc. aus dem 2. Weltkrieg untersuchen. Also schnell den Antrag ausgefüllt. Wieder mit Lageplan vom Katasteramt, Lageplan mit Haus, Grundstücksbetretungserlaubnis, Eigentumsnachweis und Sage und Schreibe einer Typografischen Karte von Teltow. Als ob die beim Kampfmittelbeseitigungsdienst keine Stadtpläne haben!
Gut das wir noch in Berlin wohnen und einen Kopierladen um die Ecke haben.
Town & Country hat uns auch schon ein, nein zwei, riesen Werbeschilder auf´s Grundstück gestellt. Das zweite von der Kaminbaufirma! Wir sind glücklich, dass wieder etwas passiert ist.
Da inzwischen schon der Rabarber auf unserer zukünftigen Einfahrt einen halben Meter gewachsen ist, werden wir dämnächst noch einmal den Spaten zur Hand nehmen und einiges umpflanzen. Man sollte nicht glauben, was alles so auf unserem Grund und Boden wächst.
Sonntag, 22. April 2007
Warum und Weshalb Town & Country

Als langjährige konsumenten aller Medien war uns bewusst, dass Hausbau in Deutschland eigentlich ein Glücksspiel ist.
Dabei kann viel passieren und wir können uns nie sicher sein. Also war schon mal eine gesunde Skepsis angebracht.
Also half uns hauptsächlich das www bei der Suche nach einer Hausbaufirma.
Dabei war das Ziel, möglichst ein Energiesparhaus zu bauen, sehr wichtig. So wie sich die Preise entwickeln, wollten wir wenigstens einen Anfang machen, der sich auch später im Geldbeutel bemerkbar macht.
Und viele Firmen die ein E40 oder E60 Haus anbieten, haben wir nicht gefunden. Wir haben uns dann mehrere Musterhäuser angesehen und dabei viel uns auf, dass die meisten auch viel zu groß für uns wären.
Denn: Wir wollten auch einigermaßen Hartz IV-sicher bauen. Falls wir einmal Arbeitslos oder Krank werden, wollten wir nicht das Haus verkaufen müssen und alles verlieren.
An dieser Stelle bot sich Town & Country an. Die hatten das Raumwunder 90 im Programm, dieses konnte auch als E40 oder E60 Haus gebaut werden und hat eine großzügige Raumaufteilung die uns gefiel.
Nach der Besichtigung eines fast fertigen Hauses in der Nähe entschlossen wir uns dazu, in die Verhandlungen mit Town & Country zu gehen.
Nach Gesprächen mit Kollegen entschieden wir uns dazu, kein E40 Haus zu bauen. Einen KfW Kredit würden wir auch für ein E60 Haus bekommen und bis sich die Ausgaben für ein E40 Haus armortisiert haben, gibt es schon längst wieder neue Heiz -und Energiesysteme.
Town & Country in Berlin bzw. Brandenburg hörte sich unsere Wünsche an und bastelte dann das entsprechende Haus zusammen. Später gab es dann noch einige Änderungen z.B. Fussbodenheizung im unteren Geschoss und im Bad, sowie einige andere Kleinigkeiten. Alles in allem waren wir aber sehr zufrieden und unterschrieben den Vertrag.
Unser Haus hat nun im Obergeschoss 3 Zimmer und ein Bad und unten ein Wohnzimmer, Küche, WC, Hauswirtschaftsraum und den Flur mit Treppe. Es wird nach E60 gedämmt, erhält eine Solaranlage auf dem Dach und einen Kamin im Wohnzimmer. Eigentlich ein 0815 Haus für Vorstadtspießer. Aber wir sind sehr zufrieden.
Da es "nur" 90 qm Wohnfläche hat kann uns unser Haus hoffentlich niemand mehr wegnehmen, wenn wir mal alt und grau sind und falls Russland uns mal den Gashahn zudreht können wir immernoch mit Holz heizen.
Leider mussten wir auf einen Keller verzichten. Erstens aus E60 Dämmgründen und zweitens auch aus Geldgründen. Das ist sehr Schade aber wir können und werden damit leben.
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