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Samstag, 9. Juni 2007

Die Lärche in Nachbars Garten


Wie schon geschrieben möchten wir gerne eine Photovoltaik-Anlage auf unserem Haus installieren. Von Anfang an war aber klar, die Lärche in Nachbars Garten stört. Sie stand etwa einen Meter hinter der Grundstücksgrenze, hatte einen Umfang von 1,62 M und war etwa zwölf Meter hoch. Nicht das die Lärche jedes Jahr ohnehin einen Haufen Dreck hinterlassen würde, die Lärche hätte uns die Sonne geklaut, weil sie genau in Südrichtung stand und unser Dach zu 2/3 verschattet hätte.
Eine Lärche kann 600 Jahre alt werden. Abgesehen von der Verschattung, 600 Jahre lang Dreck! Das wollten wir uns nicht zumuten.
Nachdem wir uns mit unseren Nachbarn geeinigt hatten, die Lärche auf unsere Kosten zu entfernen und wir vom freundlichen Grünflächenamt in Teltow die Genehmigung nebst Ausnahmegenehmigung für das Fällen während der Schonzeit, innerhalb von nur zwei Tagen erhielten, konnten wir uns ans Werk machen.
Am Donnerstag war es soweit. Nachdem uns morgens um 8 Uhr die geplante Firma wegen Krankheit absagte sind wir erstmal im Sechseck gesprungen. Hatten wir uns doch extra für den großen Tag Frei genommen und wollten nun die Lärche am Boden sehen.
Also die Branchenbücher gewälzt und telefoniert, mehrere Angebote und Absagen erhalten.
Bis wir in den Potsdamer Gelben Seiten den Namen Bortlik aus Mahlow, ohne Riesen Werbeanzeige, lasen.
Diese nette und hilfsbereite Firma sagte sofort zu und gegen 13 Uhr begann die Baumfällaktion. Bei Brütender Hitze stieg der Chef auf den Baum und 3 Stunden später lag der ganze Dreck auf dem Boden. Wir und einige Nachbarn (wegen des Drecks) waren nun Glücklich die Lärche los zu seien. Na ja, fast! Denn nun mussten wir die Lärche noch entsorgen und vor allem schnellstens Nachbars Grundstück frei legen, denn die möchten einen Zaun aufstellen. Preiswert überließ uns baumfälllung-bortlik noch einen Hänger und eine Motorsäge, so dass wir mit dem Aufräumen gleich beginnen konnten.
Freitagabend waren wir Fix und Fertig. Alles ist wieder Sauber und heute tun uns nur noch die Knochen weh.
Nun müssen wir von Herbst bis Frühling zwei neue Laubbäume auf unserem Grundstück pflanzen. Zum Glück keine neue Lärche.
Und noch eine Gute Nachricht. T&C hat ohne Probleme den Schornstein auf die andere Seite des Hauses verfrachtet. Ging ganz unkompliziert. Nun haben wir die gesamte Südseite frei.
Leider tut sich bei Bauen-Online /Bauantrag im Moment gar nichts. Wir hoffen aber weiterhin, die Baugenehmigung Ende des Monats im Briefkasten zu haben.

Sonntag, 22. April 2007

Das Grundstück

Unser Grundstück hat 482 qm war bis 2006 ein Schrebergarten und ist voll erschlossen. Also brauchen wir uns um den Straßenbau nicht mehr zu kümmern (außer der späteren Einfahrt) und Gas, Wasser, Abwasser und Strom liegen am Grundstück.
Die Pächterin, die dass Gelände 2006 verlassen musste, hatte ihren Garten wunderbar gepflegt und uns auch viele Pflanzen und einige Bäumchen hinterlassen. Diese haben wir zum Teil schon so verpflanzt, dass sie den Hausbau überleben können.
Ein alter Apfelbaum musste allerdings gefällt werden. Mit einer Motorsäge bewaffnet haben wir den Baum gefällt und den Stumpf soweit ausgegraben, dass dann nur noch ein netter Nachbar auch der Umgebung den Stumpf mit seinem Bagger herausheben musste.

Für die spätere Einfahrt haben wir die Hecke zur Straße zum Teil entfernt.
Wir haben offensichtlich sehr nette Nachbarn. Bisher sind es drei Familien und alle sind sehr nett.

Freitag, 20. April 2007

Grundstückssuche

Im Januar 2007 haben wir uns entschlossen Berlin zu verlassen, um im Speckgürtel der Großstadt ein haus zu bauen.
zuvor mussten wir natürlich erstmal ein Grundstück finden. das war nicht so einfach, weil es auch ohne Auto erreichbar sein sollte, natürlich einigermaßen groß und nicht zu teuer.
zuerst fanden wir ein Grundstück in Blankenfelde. Sehr schön, ca. 900 qm, aber nach einem blick auf die karte, genau zwischen den beiden zukünftigen Start -und Landebahnen von BBI.
dann haben wir Teltow entdeckt.
im Musikerviertel gab es viele auch schön gelegene Grundstücke, jedoch zu einem horendem preis. da diese Grundstücke hauptsächlich von der post angeboten werden sind wir auf die Idee gekommen, es einmal bei der bahn zu probieren. und siehe da, auf Anhieb fanden wir ein Grundstück (ohne Provision!!!) welches uns gefiel. allerdings war das Grundstück nur gegen gebot zu erhalten. Also boten wir den grundstücksrichtwert von Teltow und bekamen auf Anhieb den Zuschlag.
Parallel zur Grundstückssuche begannen wir mit der Finanzierung. Das bekamen wir auch relativ schnell zustande und brachten den Grundstückskauf beim Notar zum Abschluss.