Donnerstag, 30. August 2007

Strom im WC


Gesternmorgen rief uns der Elektroinstallateur an. Es wäre doch besser, der Stromkasten hänge im Gäste-WC. Auf diese Idee ist die Versammelte Intelligenz am Montag nicht gekommen. Wir fanden die Lösung sehr gut und gaben unser Okay.
Am Dienstag sahen wir ja schon das Unheil auf dem Dach. Eine Orangene Heizungsentlüftung auf unserem Roten Dach. Für uns eine Scheußlichkeit ohne Gleichen. Da hieß es mal wieder, die Handyrechnung in die Höhe treiben und Verträge durchlesen. Der Installateur wollte doch gleich 60 € für den Austausch. Wir machen ja niemand einen Vorwurf. Allerdings hätte ja mal einer Nachfragen können, wenn es schon kein Rotes Entlüftungsteil gibt. Dank Herrn Fiedler (Bauleiter) wurde zu guter letzt dann gestern das Orangene gegen ein Schwarzes Teil ausgewechselt. Sozusagen in letzter Minute. Denn heute wird der Trockenbauer alles zu machen. Dann kommt keiner mehr an die Anlage ran. Ansonsten wurden schon überall fleißig die Steckdosen und Lichtschalter vormontiert und die Wasser- und Abwasserinstallation ist auch schon fast fertig. Morgen Früh kommt dann der Gasanschluss.

Mittwoch, 29. August 2007

60 Live


Rufen Sie sofort an. Wir haben 10 Leitungen für Sie frei Geschaltet. Ich werde noch bekloppt. Das muss doch jemand herausfinden. Gibt es niemanden der den Unterschied sieht. Sehen Sie sich doch mal beide Fotos genau an. Das sieht doch jedes Kind. Also, ich habe den Unterschied schon erkannt. Gleich schlägt der Hot-Button zu. 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1 jetzt Anrufen!
Mein Gott! Ich kann es nicht fassen, dass ist ja so spannend. Wir verspielen hier tausende und niemand trifft eine der 10 Leitungen. Das ist doch gar nicht so schwer.
Nun strengen Sie sich mal ein bisschen an.
Rufen Sie jetzt an ...

Dienstag, 28. August 2007

Trible P für Handwerker

Montagmorgen auf der Baustelle. Die Firma, die Wasser und Abwasser legen soll, ist gekommen. Buddeln das halbe Grundstück Stundenlang um, damit sie die Vorstreckungen für Wasser und Abwasser finden. Das suchen hat uns ja nicht weiter gestört. Festpreis! Dann kam die Sanitärfirma. Ein Raumwunder E60 wurde offensichtlich noch nie gebaut und der HWR ist viel zu klein. Bauleiter wird hinzu gerufen. Waschmaschine nebst Trockner, 300 Liter Wasserspeicher, Therme, Trink- und Abwasser, Heizungsrohre und der Stromkasten passen nicht alle in den HWR! War uns ja eigentlich schon beim Besuch des Elektrikers klar, dass da was nicht passen kann. Lösungen suchen! Vorschlag vom Sanitäristen: Auf den 300 Liter Speicher verzichten und stattdessen einen 90 oder 150 Liter Speicher einbauen. Kostet mal eben 900 € mehr. Und eine Berechnung für das ganze hat natürlich jetzt niemand zur Hand. Wie würde sich der neue Speicher auf den Gasverbrauch auswirken, weil ja die liebe Sonne dann nur halb so viel Wasser erwärmen kann? Im Flur unter der Treppe, könnte der Stromkasten hin. Oder im Flur vor dem HWR. Auf die Waschmaschine und den Trockner können wir nicht verzichten. Nach einiger Zeit steht fest, der Kasten kommt in den Flur.
Nun setzt uns der Sanitärmensch einen Floh ins Ohr. Die Trockenwand neben der Duschtasse müsste verlängert werden, weil sonst die Duschabtrennung nicht passen würde und dann hinter dieser nicht mehr geputzt werden könnte. Das kostet natürlich auch wieder. Abends um halb Zehn dann unsere Entscheidung: Alles bleibt wie es ist. SMS en verschickt und dann ziemlich Ratlos ins Bett. Wir blicken jetzt selbst kaum noch durch. Heute Abend Besuchen wir einen Trible P Kurs. Vielleicht hilft der uns ja auch beim Umgang mit Handwerkern. Und morgen gibt es dann wieder das beliebte Telefonspiel mit tollen Gewinnen. Nur so viel sei schon mal verraten: Es geht um Geschmack! Über den lässt sich ja bekanntermaßen streiten.

Sonntag, 26. August 2007

Zwischenspiel

Langeweile kommt zwar nicht auf, jedoch geht der Innenausbau mal in kleinen, mal in großen Schritten voran. Die Spektakulären Baufortschritte sind ja im Moment vorbei. Die Zimmer im Dachgeschoss sind schon fast fertig. Nur noch die Fugen müssen zugemacht werden. Ab Montag geben sich dich die Installateure und Elektriker, sowie weiterhin die Innenausbauer die Klinke in die Hand. Früh um sieben, sind wir erstmal zur Stelle, wenn der Abwasser- und Frischwasseranschluss gelegt wird. Dann wird zum ersten Mal die Anschlussgrube aufgebuddelt. Später geht es mit Gas, Strom und Telefon weiter.
Gerne hätte ich ja schon den Dachboden mit allerlei Umzugsgut zugestellt. Unser Bauleiter war jedoch der Ansicht, dass durch die Luftfeuchtigkeit die durch Estrich- und Putzarbeiten entstehen wird, Gegenstände Schaden nehmen würden. Eigentlich haben wir ja auch genug anderes zu tun.
Ansonsten sind wir, nach wie vor, sehr zufrieden. Die Kommunikation könnte etwas besser werden. Wir wissen zum Beispiel noch nicht, wofür die Kernbohrungen durchgeführt worden sind, fragen uns auch, ob sie an der richtigen Stelle sind. Aber, wir sind ja eigentlich nur Zuschauer und haben vollstes Vertrauen.

Donnerstag, 23. August 2007

Mittwoch, 22. August 2007

Keine Atempause, es geht voran


Von Donnerstag bis heute ist wieder viel geschehen. Wir hatten kaum Zeit für eine Aufarbeitung. Die Stützträger sind raus. Kernbohrungen für die Therme wurden gebohrt. Der Innenausbau im Dachgeschoss geht voran. Die Zimmer im DG nehmen ziemlich schnell gestalt an. Jetzt sieht alles auch nicht mehr so klein aus.
2 ½ Stunden Treffen mit dem Elektriker. Wo welche Steckdose und wie welche Lichtschaltung. Ein Kabel für den zukünftigen Carport. Christians Telefon- und Rechnerdosen. Geht W-Lan durch die Betondecke? Beleuchtung für den Spitzboden und die vielen Temperaturfühler für die Heizung. Wo soll in diesem kleinen HWR noch der Stromkasten hin? Das kostete Stehvermögen. Die Schweißnaht? (Dachpappe) ist auch schon drin. Heute kommen die Fenster und Türen. Dann ist das Haus endlich zu. Das heißt, die Versicherung informieren!
Am Wochenende haben wir noch eine Hecke zu unseren Nachbarn gepflanzt. Und Felix feierte gestern ganz Stolz seinen 4. Geburtstag. Deinen Kuchen haben wir jetzt auch im www verewigt.

Donnerstag, 16. August 2007

Design in Vollendung

Am Freitag ist dann der Spitzboden dran. Dort haben wir uns einen Boden dazu gekauft. Wir brauchen ja Platz für alles was sich so in den nächsten Jahren ansammeln wird.

Mittwoch, 15. August 2007

Die Kälte soll ja draußen bleiben

Wir wundern uns ja nur noch. Erst hieß es, diese Woche geschieht nichts mehr. Und nun haben die Handwerker mit dem Innenausbau, Wärmedämmung angefangen. Ganz schön schnell, die Truppe.

Dienstag, 14. August 2007

Ein Traum in Rot


Heute haben wir es erst am Abend geschafft, dass Werk der Dachdecker zu besichtigen.
Schon von weitem sahen wir unser rotes Dach. Es glänzte wunderbar in der Abendsonne.
Die Nachbarn erzählten uns, dass die Aktion Ruckzuck ging. Die Dachdecker schmissen sich die Ziegel nur so um die Ohren. Schade, dass hätten wir gerne gesehen.
Der Schornsteinfeger war am Montag auf der Baustelle, um den Kamin im Rohbau abzunehmen. Er hat uns freundlicher Weise noch eine Firma in Stahnsdorf empfohlen, die eine Kernbohrung und den Anschluss des Kamins preisgünstig machen kann.
So wie jetzt das DG aussieht, könnte es auch gerne bleiben. Schön viel Platz. Die Fenster und Türen brauchen noch einige Tage. Bis nächste Woche wird nun nicht mehr viel geschehen.
Ein bisschen Ruhe kann aber auch nicht schaden. Angeblich sind T&C mit dem Hausbau ihrer Zeit voraus. Wir werden die Zeit für andere Projekte 07 nutzen.

Montag, 13. August 2007

Kein Haus ohne Dach

Heute haben die Dachdecker die Dachlatten angebracht. Morgen kommen dann die Ziegel drauf. Erst hatten wir uns für dunkle/schwarze Entschieden. In quasi letzter Minute haben wir uns dann doch für Dunkelrote umentschieden. Die passen sich doch besser der Umgebung an und man sieht vielleicht nicht sofort jeden Vogeldreck.
Und hier noch ein Auszug aus Wikipedia:
Es gibt die Redewendung „alles unter Dach und Fach bringen“, die soviel bedeutet, wie dass alles erfolgreich abgeschlossen wird. Eine Interpretation der Redewendung leitet dies von der Tatsache ab, dass ein Haus(bau) früher als fertig betrachtet wurde, wenn Dach und Fachwerk abgeschlossen waren
Weiterhin existiert die Redewendung „jemandem aufs Dach steigen“. Sie stammt aus der germanischen Frühzeit und bedeutet soviel, wie 'jemanden zurechtweisen' und 'öffentlich bloßstellen'. Sie leitet sich von dem alten Brauch ab, einem Mann das Dach abzudecken, wenn dieser gegen die Ordnung verstoßen hat. Unter Ordnung ist dabei sowohl die Rechtsordnung zu verstehen wie auch die moralisch gesellschaftlichen Regeln. So wurde insbesondere dem das Dach abgedeckt, der die Herrschaftsstellung im Haushalt an seine Frau verloren hatte oder von ihr geschlagen wurde. Der Brauch wurde hauptsächlich von den Nachbarn durchgeführt, die den Mann damit bloßstellen wollten. Das Dach steht dabei synonym für Haus, Schutz und Sicherheit. Der so diskreditierte Mann musste das Dach auch alleine wieder richten.

Freitag, 10. August 2007

Eon stoppt Bauarbeiten


Unsere Maurer haben gestern den Schornstein fertig gestellt und auch gleich den Schuttcontainer abfahren lassen. Jedes Gewerk muss schließlich seinen Müll selber entsorgen.
Heute sollte dann eigentlich das Dach gedeckt werden. Aber, als wir am Mittwoch auf die Baustelle kamen, steckte ein Nagel mit einem Zettel in unserer Hauswand. Eon stellt heute von 9-12 Uhr den Strom ab. So geht’s jetzt am Montag weiter und der Richtkranz kann noch über das Wochenende oben bleiben.
Heute wird dann wohl die dickste aller Rechnungen im Briefkasten liegen. 31% des Kaufpreises mit dem Abschluss der Tragenden Wände.
Allen ein schönes Wochenende ohne Flut und Unwetter.

Mittwoch, 8. August 2007

Donnern und Richten


U-Bahnhöfe stehen unter Wasser und Straßen sind wegen Überflutung nicht befahrbar. Von alledem haben wir allerdings nur das Donnern mitbekommen. Wie Bestellt zog das Unwetter an Teltow vorbei und überflutete nur Teile der Hauptstadt. So konnten wir, ohne Nass zu werden, bis in den späten Abend hinein feiern. Die Familie, neue und alte Nachbarn und Freunde, die Zimmerer, sogar Frau Protz und Frau Christophel und die Oberbauleiterin Frau Laufer waren zum Richten erschienen.
Für alle die es Interessiert: Der Zimmermann hält nach altem Brauch seines Handwerks seine Rede, anschließend werden die Sektgläser auf dem Haus zerschlagen und die Bauherren versenken zwei Riesengroße Nägel im Gebälk. Dann hält noch der Bauherr eine Dankesrede. Das war es. Ziemlich aufregend, macht man ja in der Regel auch nur einmal im Leben.
Anschließend wurde gegessen und getrunken und gefeiert.
Bei dieser Gelegenheit erhielten wir schon mal den Schlüssel für die Eingangstür, die irgendwann dann mal kommt. Außerdem haben wir noch entschieden wo die Regenwasserfallrohre hin sollen und welche Farbe der Außenputz haben soll.
Ob wir Richtig Entschieden haben, werden wir sehen, wenn alles fertig ist.

Dienstag, 7. August 2007

(49 cent/min.)


Rufen Sie sofort an. Wir haben 10 Leitungen für Sie frei Geschaltet. Ich werde noch bekloppt. Das muss doch jemand herausfinden. Gibt es niemanden der die Unterschiede sieht. Sehen Sie sich doch mal beide Fotos genau an. Das sieht doch jedes Kind. Also, ich habe schon mehrere Unterschiede gesehen. Gleich schlägt der Hot-Button zu. 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1 jetzt Anrufen!
Mein Gott! Ich kann es nicht fassen, dass ist ja so spannend. Wir verspielen hier tausende und niemand trifft eine der 10 Leitungen. Das ist doch gar nicht so schwer.
Nun strengen Sie sich mal ein bisschen an.
Rufen Sie jetzt an ...

Samstag, 4. August 2007

Ein Kühlschrank für das Richtfest

An diesem Wochenende steht neben dem Giessen unserer Decke auch das teilweise Renovieren unserer alten Wohnung an. Wir räumen schon mal die Rumpelkammer aus und werden sie Streichen. Ebenso ist das Kinderzimmer jetzt fällig!
Als ich gestern nach Hause kam, stand unser Nachbar mit einem viel zu Großen Kühlschrank vor seinem viel zu kleinen Auto um ihn zur BSR zu fahren. Der Kühlschrank ist noch Funktionsfähig. Kurzerhand lag der Kühlschrank in unserem Auto und wird beim Richtfest am Mittwoch die Getränke kühlen. Danach darf er dann seinen letzten Weg antreten.
Das Richtfest wird etwas Opulenter ausfallen, als Ursprünglich geplant. Die Einladungsliste wurde immer länger. Dafür sparen wir uns dann vielleicht die eine oder andere Einweihungsfeier. Unsere Maurer kommen am Montag wieder. Dann wird das Obergeschoss gemauert.
Für Anfang September werden wir die Versorger um ihren Teil der Arbeit bitten. Alle Anträge sind gestellt, wir brauchen nur noch das Okay geben und die Termine verabreden.
Im Moment scheint alles Gut zu laufen und wir haben ein gutes Gefühl.

Donnerstag, 2. August 2007

Beton


Beton (Aussprache: [beˈtõː, beˈtɔŋ], in Teilen Bayerns und österr. [beˈtoːn], schweiz. [ˈbetɔ̃]) ist ein künstliches Gestein aus Zement, Betonzuschlag bzw. Gesteinskörnung (Sand und Kies oder Splitt) und Wasser. Er kann außerdem Betonzusatzstoffe und Betonzusatzmittel enthalten.
Der Zement dient als Bindemittel, um die anderen Bestandteile zusammenzuhalten. Die Festigkeit des Betons entsteht durch Auskristallisierung der Klinkerbestandteile des Zements, wodurch sich kleinste Kristallnadeln bilden, die sich fest ineinander verzahnen. Das Kristallwachstum hält über Monate an, sodass die endgültige Festigkeit erst lange nach dem Betonguss erreicht wird. Es wird aber, wie in der DIN 1164 (Festigkeitsklassen von Zement), angenommen, dass bei normalen Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen nach 28 Tagen die Normfestigkeit erreicht ist.
Beton kann zwar hohen Druck aushalten (40 N/mm² und mehr; entspricht ca. 250 Kleinwagen auf einem DIN A4-Blatt), versagt aber schon bei niedrigen Zugbeanspruchungen (4 N/mm² und weniger). Trotzdem würde ein Betonstab, auf Zug nur durch sein Eigengewicht belastet, erst bei ungefähr 160 m Länge reißen. Beton wird daher im Hochbau und im Tiefbau häufig in Zusammenhang mit Betonstahl als Stahlbeton bzw. mit Spannstahl als Spannbeton verwendet. Bei diesem Verbundbaustoff übernimmt der Beton vor allem Druckkräfte und der vom Beton umhüllte Stahl vor allem Zugkräfte.
Das künstliche Gestein Beton hat zwei besondere zeitabhängige Eigenschaften. Erstens erfährt es durch die Austrocknung eine Volumenabnahme bzw. Verkürzung, was als Schwinden bezeichnet wird. Der größte Teil des Wassers wird jedoch als Kristallwasser gebunden. Beton trocknet also nicht, vielmehr bindet er ab, d. h., der zunächst dünnflüssige Zementleim (Zement + Wasser) steift an, erstarrt und wird schließlich fest, je nach Zeitpunkt und Ablauf der chemisch-mineralogischen Reaktion des Zements mit dem Wasser, der Hydratation. Durch das Wasserbindevermögen des Zementes kann der Beton, im Gegensatz zum gebrannten Kalk, auch unter Wasser erhärten und fest bleiben. Zweitens verformt er sich unter Last, das sogenannte Kriechen.
Der Frischbeton wird heutzutage meist mit Autobetonpumpen oder Kränen zur Einbringstelle gefördert.
Quelle: Wikipedia